PROJEKTE

ADER, ein FreiLuftAtelier

Im Rahmen der FreiLuftGalerie 2024 in Fürth realisiere ich auf dem Grünstreifen Hornschuchpromenade (Willy-Brandt-Anlage), Querung Pickertstraße, in 90762 Fürth die zweiteilige Betonskulptur ADER in einem „FreiLuftAtelier“. 
Die Aktion findet vom 17. bis 30. Juni statt.
 
Bau der Schalung: Dienstag, 18. –  Donnerstag, 20. Juni
Betonage: Freitag, 21. Juni ca. 11 Uhr
Aufrichten der Objekte: Montag, 24. Juni
Ausschalen und Freilegen der Objekte: Dienstag, 25. – Freitag, 28. Juni
 
Von 10 bis 16 Uhr bin ich vor Ort anzutreffen.
(und nach Vereinbarung unter 0151 23 67 63 68).
 
Sonntag, 30. Juni 2024, 12 Uhr
Eröffnung der Veranstaltung „FreiLuftGalerie 2024“
Ecke Schwabacher/Marienstraße, Fürth
 
Sonntag, 30. Juni 2024
Vernissage vor Ort, 14 – 17 Uhr

Grünstreifen Hornschuchpromenade
(Willy-Brandt-Anlage), Querung Pickertstraße, Fürth
Dauer der Ausstellung: bis 29. September 2024
 
Kuratiert wird meine Arbeit von Christian Fritsche, Galerie in der Promenade.
Unterstützt werde ich von:
Informationszentrum Beton, Thomas Bose und Gunther Weber
Solnhofen Portland Zementwerke, Alois Kress
Tragraum, Ingenieure, Dr. Alexander Hentschel
 
Über einen Besuch würde ich mich freuen.
 
 

Aktuelle Fotos vom FreiLuftAtelier

Dienstag, 18. Juni:

Erste Schicht Tonkugeln in der Schalung.

Montag, 17. Juni:

Aufbau Zaun, Schalung – Anlieferung, Montage, Reinigung und Beschichtung mit Trennmittel

Entwurf „ADER“

…hier der gesamte Entwurf…




Kunst am Bau, Röthenbacher Landgraben, WBG Nürnberg

STADT, LAND, FLUSS

Erosion, Sedimentation, Schichtung

Thema und Variation


Einweihung des Skulpturenensembles „Stadt, Land, Fluss“ am Röthenbacher Landgraben

Am 20. April 2023 wurde das Skulpturenensemble am Röthenbach in Anwesenheit von Oberbürgermeister Marcus König, Kulturbürgermeisterin Prof. Dr. Julia Lehner und dem Geschäftsführer der wbg Ralf Schekira eingeweiht. Über das Werk und den Künstler wurde eine Publikation mit einem Text von Dr. Marian Wild erstellt, die im Netz unter https://wbg.nuernberg.de/… angesehen werden kann. Erhältlich bei der wbg Nürnberg.

Fotos: Mick Neuner


Entschieden, reduziert wird Stadt, Land, Fluss skulptural rezipiert.
Der Werkstoff Beton ist urban besetzt. Besonders die Stele weist auf Gebäude, Hochhaus, Turm.
Der Eindruck wird durch die Rechtwinkligkeit der kubischen Objekte verstärkt.
Der Abdruck des in der Schalung verwendeten Sands stellt einen Bezug zu Landschaft her.
Auch die Erosionen werden durch die Verwendung von Sand erstellt.
Erosion gestaltet Landschaft.
Aufeinander ausgerichtete, liegende Objekte erinnern an ein Flusstal.
Punktuell sammelt sich in den Vertiefungen Regenwasser, das bald wieder verdunstet.
Durch die kapillare Wirkung der Sandoberfläche wird die Verdunstung beschleunigt.
Die horizontal verwendete Schalung aus sägerauem Holz ergibt eine fließende
Struktur. Die Schichtung korrespondiert mit der Struktur der Architektur.
Die Themen werden abstrakt interpretiert, eine imitierende, illusionäre Wirkung
ist nicht beabsichtigt; freie Assoziation wird nicht verstellt.
Durch die „negative“ Arbeitsweise des Schalungsbaus entsteht Künstlichkeit.
Der Betrachter ist angeregt die Herstellung nachzuvollziehen.
Die skulpturalen Elemente Stele, Kubus, Platte werden im Ensemble
archetypisch thematisiert.
Die vertikale Stele:
Der aufrecht stehende Monolith geht auf die Ursprünge der Skulptur zurück.
Monumentale Stelen, zum Beispiel in Stonehenge oder die ägyptischen
Obelisken haben eine fortwährende Faszination.
Über das Rätsel ihrer Herkunft hinaus spielen astronomische Bezüge eine große Rolle.
Über den Tag und über das Jahr wandert ihr Schatten gleich einer Sonnenuhr.
Der ruhende Kubus:
Der Tisch als ebenso profaner wie sakraler Ort.
Treffpunkt, Altar, Arbeitsplatz, Spielplatz…
Die horizontale Platte:
Ruhepunkt, Basis. Das Gegenüber dem Himmel, das eben nicht Aufstrebende.
Im Blick nach unten liegt etwas Reflektierendes.
Das Friedenmachen, die Endlichkeit; am Ende liegt alles.


Fotos der Umsetzung des Projekts „Stadt, Land, Fluss“, für den Röthenbacher Landgraben, Nürnberg


Entwurf





EROSION Walberla

EROSION
Höhe 300 cm, quadratischer Grundriss, Tiefe/Breite 60 cm
Wettbewerbsbeitrag „Skulpturenweg Walberla 2021“ (nicht realisiert)

EROSION
Höhe 300 cm, quadratischer Grundriss, Tiefe/Breite 60 cm
Wettbewerbsbeitrag „Skulpturenweg Walberla 2021“ (nicht realisiert)

Die Stele soll frei in der Landschaft stehen, aufstrebend in den Himmel greifen, dem kompakten Berg gegenüber. Mit dem Wegzeichen, einer Art Totem wird auf das Magische des „heiligen Berges“ angespielt. Die Erosion, die Schichtung, als „urzeitliche“ Gestaltung von Landschaft, wird in abstrakter Weise in Form eines Quader thematisiert. Demgegenüber steht das Motiv des Erstarrens im Verfahren des Gusses, die mutwillige Irritation, Manipulation des nach Perfektion strebenden Materials Beton. Mit umlaufenden horizontalen Schichtungen durch variierende, unterschiedlich breite, Schalung aus sägerauem Holz, zusammen mit nach oben zunehmender Zerstörung und Perforation durch gezielte Einstreuungen von Sand soll eine Auflösung erreicht werden. Die abstrakte Farbigkeit grau/rot, aus natürlichen Mineralien, kontrastiert die Farbigkeit der Landschaft Frühjahr/Sommer grün, Herbst/Winter gelb/braun.

Einsatzmodell am geplanten Standort



Altar für Kirchenneubau in Coburg

Im Juli/August 2020 ist, in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Ulrich Manz, Bamberg, ein Altar in Stampfbeton ausgeführt worden.

Neubau Neuapostolische Kirche Coburg, Bahnhofstr. 32.

Einweihung Frühjahr 2021

Mitarbeit: Mick Neuner

Fotos: Jörg Pieters

Bauphase

Fotos: Mick Neuner